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Auto in Werkstatt

Unsere Servicetipps für Sie!

Die ersten Schneeflocken tanzen. Dicke Mäntel, Handschuhe, Schals und die gefütterten Stiefel werden wieder aus den Kleider- sowie Schuhschränken hervorgeholt. Damit sind Sie gewappnet gegen Kälte, Schnee und Eis. Doch gilt dies auch für Ihr Fahrzeug?

Hamburg – Sie sind wieder da: Die eisigen Nächte. Die klirrend kalten Tage, an denen es draußen oft dämmrig bleibt. Dazu spiegelglatte Straßen und Schneefall. Um die Winterstrapazen mit dem Auto sicher zu meistern, sollte das Fahrzeug unbedingt winterfest sein – denn Sicherheit ist das oberste Gebot.

Dafür bietet sich der fachmännische Wintercheck in der professionellen Werkstatt an. Doch worauf kommt es dabei an?

„Zum Wintercheck gehört neben eventuellem Ölwechsel und der Kontrolle von Bremsen und Lichtanlage auch die Montage geeigneter Winterreifen und deren Überprüfung“, weiß Christian Schleede, Inhaber der Werkstatt Schleede Karosserie & Lackzentrum. „Alternativ eignen sich auch Ganzjahresreifen, die allen Witterungsbedingungen gerecht werden. Ebenfalls wichtig ist das Auffüllen von Frostschutzmitteln in Kühlsystem und Scheibenwaschanlage. Hier ist das korrekte Mischverhältnis zu beachten.“

Schließlich hat es die kalte Jahreszeit gehörig in sich. „Durch Kaltstarts, verlängerte Warmlaufphase und vermehrte Staus erhöht sich der mechanische Verschleiß von Motor, Getriebe und Fahrwerk“, erklärt der Experte. Seine Empfehlungen, um im Winter gerade bei plötzlich auftretendem Schneefall keine böse Überraschungen zu erleben: „Checken Sie die Batterie, füllen Sie erforderlichenfalls destilliertes Wasser auf! Und deponieren Sie unbedingt intakte Schneeketten, Handbesen und ein Starthilfekabel im Wagen.“ Auch wichtig: Türschlossenteiser. „Dieser gehört freilich in die Manteltasche und keineswegs ins Auto. Denn sind die Türen erst zugefroren, hilft es Ihnen nicht, wenn das Mittel im Fahrzeug liegt“, betont Herr Schleede.

Aber auch die Belastung für Karosserie und schützenden Lack ist in der kalten Jahreszeit wesentlich größer. Als Gründe nennt der Experte Frost, Steinschlag, Salze und erhöhte Luftfeuchtigkeit.

All diese Faktoren begünstigen Lack- und Korrosionsschäden. Um den Wert des Fahrzeugs zu erhalten, sollten Sie hier also vorbeugend handeln und einen Betrieb mit Lack- und Karosseriekompetenz aufsuchen. Mit speziellen, von den Lackherstellern empfohlenen Mitteln und Methoden führt die Fachwerkstatt dabei schonende Pflege- und Schutzmaßnahmen durch, die die empfindliche Lackoberfläche gründlich versiegeln. „Denn gerade einschichtige Lacke schätzen eine glatte Oberfläche, die Schmutz und aggressive Streusalzkristalle abweist“, erklärt Lackprofi Christian Schleede.

Geprüfte Sicherheit und optimale Pflege: „Nach einem professionellen Wintercheck in der Werkstatt können Sie sich darauf verlassen, dass mit dem Wagen auch wirklich alles in Ordnung ist“, hebt der Experte hervor. Und das verleiht ein gutes Gefühl beim frühmorgendlichen Start in eisiger Kälte und während des Fahrens bei Glätte und Rutschgefahr.

Auto im Schnee

Wintercheck:

Was sollte geprüft werden?

  • Luftdruck und Profiltiefe der Winterreifen inklusive Ersatzreifen
  • Lichtanlage
  • Bremsanlage
  • Versiegelung der Lackoberfläche und des Unterbodens
  • Frostschutz in Scheibenwaschanlage und Kühlsystem
  • Batterie
  • Starthilfekabel und intakte Schneeketten im Auto deponieren

Mit der Unfallhelfer-App des deutschen Karosserieverband ZKF haben Sie im Falle eines Unfalls die ideale Unterstützung, um richtig zu reagieren.

Schritt für Schritt denken Sie an alles: Unfallstelle sichern, Notruf tätigen, Unfall mit Fotos und Notizen protokollieren. Schnell und unkompliziert. Damit Ihnen vor Ort schnell geholfen werden kann, findet die App den nächstgelegenen Reparaturbetrieb oder Sie rufen direkt „Ihren“ Karosserie-Fachbetrieb an.

Aber auch sonst hilft Ihnen Ihr Karosserie-Fachbetrieb weiter - etwa mit Blech- und Lackierarbeiten, mit Scheibenreparatur und Scheibenersatz, mit einer Hagelreparatur, mit dem Beheben von Kleinschäden oder mit der Restauration von Oldtimern.

Anwendungen dieser App:

  • Geführte, bebilderte Unfallhilfe – Schritt für Schritt
  • Foto- und Notizfunktion zum Protokollieren des Unfalls
  • Notruffunktion
  • Suche nach Karosserie-Fachbetrieben in der Umgebung

  • Direktanruf Ihres Karosserie-Fachbetriebs

Der Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) ist der Berufs- und Wirtschaftsverband
für rund 3500 Unternehmen des Karosserie- und Fahrzeugbaues.

Zurzeit ist die App nur für Android-Mobiles erhältlich.

Servicetipps Unfall was tun Smartphone App

So können Sie Kraftstoff sparen

Weniger mit dem Auto zu fahren und immer die günstigste Tankstelle zu suchen, sind grundsätzlich gute Tipps, aber Sie können auch beim Fahren Sprit sparen. Welche Möglichkeiten es gibt, haben wir hier zusammengestellt:

  1. Schalten Sie schnell. Sobald der Drehzahlmesser 2000 U/min anzeigt, sollten Sie in einen höheren Gang wechseln. Sie können beim Hochschalten auch gern einen Gang überspringen, wenn die Geschwindigkeit passt. Faustregel ohne Drehzahlmesser: Fahren Sie in der Stadt im dritten Gang 30 km/h, im vierten Gang 40 km/h und schalten Sie schon bei 50 km/h in den fünften Gang.
  2. Nutzen Sie den ersten Gang nur zum Anfahren. Schon nach einer Wagenlänge, also praktisch sofort nach dem Anfahren, sollten Sie hochschalten, denn im ersten Gang verbraucht Ihr Auto besonders viel Kraftstoff.
  3. Fahren Sie vorausschauend, um möglichst wenig bremsen zu müssen. Nutzen Sie die  Motorbremse. Das bedeutet, anstatt zu bremsen, nehmen Sie den Fuß vom Gas oder schalten einen Gang zurück.
  4. Nur kurz um die Ecke fahren? Gehen Sie lieber zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad. Wenn der Motor noch kalt ist, verbraucht er enorm viel Sprit. Auf den ersten ein bis zwei Kilometern Fahrstrecke kann das bedeuten, dass der mittlere Verbrauchswert Ihres Autos bei 30 Liter liegt. 
  5. Sie müssen anhalten? Abschalten! Den Motor abzustellen lohnt sich schon, wenn Sie mit Ihrem Auto länger als 20 Sekunden stehenbleiben müssen, also an roten Ampeln oder im Stau. Wussten Sie, dass Sie an Bahnübergängen den Motor ausschalten müssen? Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Laut Einschätzung des ADAC belasten häufige Starts Anlasser oder Batterie kaum, die Belastung ist bei warmem Motor als „vernachlässigbar gering“ einzustufen.
  6. Reifendruck. Kontrollieren Sie ihn regelmäßig? Das ist manchmal etwas umständlich, lohnt sich aber. An der Innenseite der Tankklappe oder innen an der Fahrertür sollten Sie die nötigen Infos finden, nämlich die vom Hersteller empfohlenen Reifendruckwerte. Falls nicht, stehen sie in der Betriebsanleitung. Zu wenig Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch.
  7. Aufräumen. Ist Ihr Auto zu schwer? Alles, was nicht ins Auto gehört, sollten Sie woanders lagern. Durch 100 kg zusätzliches Gewicht kann bis zu ca. 0,3 l/100km Mehrverbrauch entstehen. Zugegeben, dafür müssten Sie schon einige Picknickkörbe und Getränkekisten durch die Gegend fahren, aber zum Beispiel erhöht sich der Spritverbrauch durch leere Fahrrad-Dachträger um ca. 5 % und durch Dachträger mit Fahrrädern um ca. 40 % (bei 130 km/h).
  8. Manche mögen's kühl. Aber leider ist das mit einer Klimaanlage nur zu haben, wenn Sie bereit sind, je nach Fahrzeugmodell, Klimaanlagentechnik und den jeweiligen Einsatzbedingungen einen Mehrverbrauch zwischen 0,1 l und 2,1 Liter pro 100 km hinzunehmen. Sie sparen also Kraftstoff, wenn Sie die Klimaanlage sinnvoll nutzen.
  9. Leichtlaufreifen. Sie haben einen geringeren Rollwiderstand und können den Spritverbrauch reduzieren. Laut ADAC Reifentests können unterschiedliche Rollwiderstände den Verbrauch um bis zu 0,5l/100 km senken.
  10. LeichtlaufölHochwertige Motoröle lassen den Motor leichter laufen, weil sie die Reibung reduzieren, das spart Kraftstoff.
  11. Wäre die Umrüstung auf Autogas eine Alternative? Infos finden Sie unter www.autogastanken.de und www.adac.de/autogasinfo.
  12. Spritpreise vergleichen. Online können Sie auf www.adac.de/tanken nachsehen, wo es gerade günstig ist.

Quellen: ADAC und NABU

Ihre Checkliste zum Spritsparen

  • niedertourig, vorausschauend und gleichmäßig fahren
  • keine Kavalierstarts und kein Lückenspringen
  • Winterreifen nur im Winter nutzen
  • den richtigen Reifendruck sicherstellen
  • Leichtlauföle und Leichtlaufreifen verwenden
  • Zündkerzen und Luftfilter regelmäßig warten
  • Motor nicht im Stand warmlaufen lassen
  • Klimaanlage und Heckscheibenheizung aus
  • Motor aus bei Stopps von mehr als 30 Sekunden
  • unnötige Aufbauten und Lasten entfernen
  • gesunde Alternativen nutzen („Kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß – das hält fit“)
  • den öffentlichen Personennahverkehr nutzen
  • Car-Sharing: Autos nutzen, ohne sie zu besitzen
  • privates Auto teilen, Fahrgemeinschaften zum Arbeitsplatz
  • längere Fahrten auch mal mit der Bahn, Job-Tickets nutzen
  • der richtige Autokauf: auf den Kraftstoffverbrauch achten, auf verbrauchssteigernde Nebenaggregate verzichten